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Inhaltsverzeichnis

Die Geschichte von DOS

Erste 8080-Rechner

DOS ist mehr oder weniger zufällig zum PC-Betriebssystem geworden. Der erste PC war ein Produkt ohne Tastatur, Bildschirm, Band oder Platte namens Altair, das 1975 für Hobby-Elektroniker von der US-Firma MITS produziert wurde. Der Altair war mit dem Prozessor 8080 von Intel (8-Bit) und 256-Byte speicher ausgestattet.

Für diesen Rechner entwickelte 1975 der Student Bill Gates zusammen mit Paul Allen einen BASIC-Interpreter.

Nachdem auch einige weitere kleine Unternehmen 8080-basierte Mikrokomputer anboten, entwickelte die Firma Digital Research ein Betriebssystem mit der Bezeichnung Micro Control Program, das sich auf dem Hobby-Sektor unter der Bezeichnung CP/M durchsetzte.

IBM will einsteigen

Als IBM sich 1980 entschied, ebenfalls in das PC-Geschäft einzusteigen, wollte man sich nicht mit einer Neuentwicklung Aufhalten. Deshalb wurde der Manager Philip Estridge beauftragt, ein System zu kaufen.

Digital Research verpasst Gelegenheit, Microsoft schlägt zu

Aus diesem Grund schickt IBM ein Verhandlungsteam nach Monterey, wo Gary Kildall (Firmengründer von Digital Research) wohnte. Was nun passierte war eine Verkettung von Umständen:

  • Gary war nicht zu Hause und seine Frau Dorothy war unsicher ob sie die Verschwiegenheitserklärung der IBM Leute unterzeichnen sollte. Ihr herangezogenerer Anwalt riet ab und die IBM Leute zogen wieder ab.
  • Eine kleine Firma namens Microsoft witterte nun die Chance hier ins Geschäft einzusteigen. Zuerst versuchten sie IBM von dem damals in der Entwicklung befindlichen XENIX, einer UNIX Version, zu überzeugen.
    • Aber XENIX hätte einen Rechner mit 256 Kilobyte RAM sowie einer Festplatte erfordert, welche damals noch um die 10.000USD kosteten und die meisten Rechner erst 32-64 Kilobyte RAM hatten.
  • Nun kam wieder der Zufall zu Hilfe ohne den Imperien nicht entstehen können. Zu dieser Zeit arbeitete in Seattle eine kleine Hardwarefirma namens Seattle Computers Products (SCP) an einer CP/M Kopie: ein unausgereiftes Betriebssystem, welches nicht zu unrecht "Q-DOS - Quick and Dirty Operating System" hieß.
    • Basis war ein CP/M 2.2 Systemanleitung die er sich für 25-USD für 3 Monate zuvor gekauft hatte.
  • Da SCP bisher nur Hardware fertigte und keine Software anbieten konnte, waren sie (wie so viele andere) in finanziellen Schwierigkeiten. Die Microsoft Gründer (Paul Allen und Bill Gates) erkannten die Chance Q-DOS aufzukaufen, ein bisschen weiter zu verbessern und dann mit Gewinn an IBM weiter zu verkaufen.
    • Und genau so lief es:
      • Erst schloss man mit IBM einen Vertrag über die Lieferung eines Betriebssystems für 186.000-USD ab
      • Dann erst kaufte man für 50.000-USD Q-DOS
      • Auch der Programmier Tim Paterson von SCP wurde mitgenommen.
  • Q-DOS wurde weitgehend als PC-DOS an IBM übergeben, wobei Microsoft sich einen Passus vorbehielt dieses Betriebssystem als MS-DOS weiterhin zu verkaufen

Schlacht: DOS vs CP/M

Die Schlacht war allerdings noch nicht gewonnen, weil das Originale Betriebsystem "CP/M" von Digital Research wesentlich ausgereifter und stabiler als Q-DOS war. Zudem war es auch in der Lage 2-seitige Disketten zu beschreiben und 1-MByte (Q-DOS nur 64-KByte) zu addressieren. Auch die (für damalige Verhältnisse) "große" Anzahl an Applikationen verschafften CP/M einen großen Vorteil.

  • MS-DOS konnte erst ab 1983 durch einen weiteren Schachzug von Bill Gates an CP/M vorbeiziehen:

geschickter Schlachtzug mit neuer "Killer-Tabellenkalkulation" von MS-DOS

Lotus 1-2-3 war eine Tabellenkalkulation und diese Programme waren damals die "Killer-Applikationen" die einen PC-Kauf alleine rechtfertigen, da sie viel Zeit im Bereichen der Buchhaltungen/Verwaltung/Rechenwesen ersparten.
Bill Gates fand heraus, dass eine neue Version von Lotus 1-2-3 geschrieben werden soll, und überredete den Firmenchef persönlich dazu, dass die neue Version speziell für MC-Dos und nicht für CP/M zu entwickeln.

Microsoft wird reich

Microsoft wurde Reich durch MS-DOS. Durch diverse Rechtsstreitigkeiten mit SCP und Digital Research bezahlte Microsoft schlussendlich ~2-Millionen USD für ein Betriebssystem was sich schätzungsweise 200 Millionen mal (Stückpreis ~60-USD) verkauft hat (= 12.000.000.000).

https://ss64.com/nt/ https://www.youtube.com/playlist?list=PLAC038703B07D976B https://www.youtube.com/watch?v=lB9O9b78eEA

DOS - Grundlagen (#2)

Merkmale von DOS (#2.1)

DOS steht für Disk Operating System. Wie bei Unix gibt werden Versionen von verschiedenen Herstellern angeboten, wobei der Name vorne angehangen wird. (z.B: Microsoft = MS-DOS, Novell: Novell-DOS, IBM: PC-DOS)

DOS ist ein Einbenutzer-Betriebssystem, zudem ist Multitasking nicht möglich. Die eigentliche Arbeit wird über einen Dialog mit einer Stapelverarbeitung erledigt.

Die Baumstruktur (#2.2)

Bei der Baumstruktur gibt es einen festen Ausgangpunkt, die Root-Directory (Wurzel-Verzeichnis). Von hier aus kann es 2 Arten von Verzweigungen geben:

  • Bei einer Datei endet die Verzweigung
  • Bei einem Verzeichnis können weitere Verzweigungen folgen

Grundbegriffe (#2.3)

  • Dateinamen unter MS-DOS dürfen max. 8 Zeichen lang sein, die Extension darf nochmals 3 Zeichen einnehmen.
    • Groß- oder Kleinschreibung spielen keine Rolle
    • Bestimmte Zeichen dürfen nicht verwendet werden
  • Ausführbare Dateien tragen die Endung .exe,.bat oder .com. (Um das Programm zu Starten muss nur der Name, ohne Extension, eingegeben werden)
  • Joker (Wildcards) ermöglichen die Abkürzung von Dateinamen:
    • dir ?alc.exe (? ersetzt genau einen Buchstaben an der Stelle, wo er steht)
    • dir ?????.exe (zeigt alle .exe Dateien, deren Namen 5-Buchstaben lang sind)
    • dir *.exe (zeigt alle .exe Dateien an)
    • dir *.* (zeigt alle Dateien an (Keine Ordner, weil diese keinen Punkt/Endung haben))
  • HILFE: Durch die Eingabe der Option "/?" wird eine kurze Erläuterung zum entsprechenden Befehl angezeigt.
    • Ist diese länger als eine Bildschirmseite kann man mit "| more" diese Seitenweise anzeigen lassen.

Vorbereitung auf die Installation eines Betriebssystem (#3)

Das FAT-Dateisystem (File Allocation Table) (#3.1)

Jede Diskette oder Festplatte (die nach dem FAT-Dateisystem formatiert wurde) ist folgendermaßen aufgebaut:

  • Auf unterster Ebene gesehen, sind Diskette und Festplatten eingeteilt in Gruppen von 512-Bytes (sog. Sektoren)
  • Das FAT-System reserviert für Dateien Speicherplatz in Form von mehreren Sektoren (Cluster genannt)

Master Boot Record

Der Master Boot Record ist der erste Boot Record, den der Computer beim ersten Zugriff auf die Festplatte ausführt.

Boot Record

Der Boot Record ist ein Sektor, der Programmcode enthält, welcher vom Computer ausgeführt wird. Darüber hinaus enthält ein Boot Record wichtige Informationen über:

  • Clustergröße
  • Position von Dateizuordnungstabellen (FAT)
    • Diese stellt eine Datenbank dar, welcher Cluster-Speicherplatz mit Dateien assoziiert
    • (Siehe enthält einen Eintrag (jeder 12, 16 oder 32 Bits groß) für jeden Cluster.
  • Datenbereiche
    • Dateien müssen nicht umbedingt aufeinanderfolgende Cluster belegen. Daher muss das Betriebssystem wissen, wo sich die komplette Datei im Datenbereich befindet. Das ist die Aufgabe des FAT.
  • Wurzelverzeichnis

Für jeden Cluster, der von der Datei verwendet wird und nicht der letzte Cluster ist, enthält der FAT-Eintrag die Nummer des nächsten Cluster, welche von der Datei belegt ist. Wenn ein Programm den Betriebssystem mitteilt auf eine Datei zugreifen zu wollen, schaut es sich den ersten Cluster mit dieser Datei an und liest diesen Bereich, sowie natürlich auch alle weiteren Daten in den assoziierten Clustern. (Dies nennt man eine FAT-Kette, FAT-Chain)

Directory-Entry

Aber woher weiß das Betriebssystem, welche Dateien auf einer Festplatte sind?

Genau das ist die Aufgabe des Directory-Entries, welche Ebenfall im Datenbereich abgelegt sind. Jeder Directory-Eintrag hat eine größe von 32-Byte und bietet folgende Informationen über eine Datei/Ordner:

  1. Name
  2. Größe
  3. Erste Cluster-Nummer
  4. Attribute (siehe befehl attrib)

Beim Schnell-Formatieren einer Festplatte werden nur die Directory-Einträge der FAT gelöscht, die Daten bleiben auf der Festplatte aber das Dateisystem weiß nicht mehr welche Daten zu welcher Datei gehört.

Der Datei-Schreibevorgang

Das Betriebssystem schreibt Systeminformationen (Siehe oben) in den Directory-Eintrag, die Positionsnummer in den FAT und die Daten selbst in den Datenbereich.

Der Datei-Lesevorgang

  1. Systeminformationen (Dateiname, Größe, Cluster-Nummer, ...) werden aus dem Directoryeintrag ermittelt
  2. Weitere Cluster-Nummern werden aus der Dateizuordnungs-Tabelle (FAT) ausfindig gemacht und die entsprechenden Cluster im Datenbereich ausgelesen

FAT16-Dateisystem

Druch sein Alter und der Begrenzung von 2GB je Partition wird dieses Dateisystem heute praktisch nichtmehr genutzt, aber anhand diesem erläutern wir den Aufbau der Adressierung:

  • Die Zahl nach dem Namen steht für die Größe der Adresse des Folge-Sektors. (Bei FAT16 entspricht dies 16-Bit)
    • Weil dieses Adressierungssystem nicht mehr ausreichte, fügte man mehrere Sektoren zu einem "Cluster" zusammen. So muss in der FAT nur jeweils die Adresse eines Clusters gespeichert werden.
    • Das Feld, indem die Größe eines Cluster gespeichert wird, befindet sich im Master Boot Record. Ein Cluster kann aus höchstens 64-Sektoren bestehen.

Cluster-Größe

Die Größe eines Clusters (in Byte) ist unter FAT16/VFAT vom physikalischen Speichervolumen der Festplatte abhängig.

Größe des Laufwerks Größe des Clusters
bis 32 MByte 512 Byte = 1 Sektor
32 bis 62 MByte 1 024 Byte = 2 Sektoren
63 bis 127 MByte 2 048 Byte = 4 Sektoren
128 bis 255 MByte 4 096 Byte = 8 Sektoren
256 bis 511 MByte 8 192 Byte = 16 Sektoren
512 bis 1024 MByte 16 384 Byte = 32 Sektoren
1024 bis 2048 MByte 32 768 Byte = 64 Sektoren

Weitere Nachteile

Nachteil der Cluster: Das Dateisystem kann immer nur auf den Beginn eines Clusters zugreifen, da nur die Adresse in der FAT gespeichert wird. Sind die zu speichernden Daten kleiner wird trotzdem der gesamte Cluster besetzt.

Die statische Größe und Position des Root-Directories: In FAT16 darf das Root-Directory entwicklungsbedingt maximal 512 Dateien oder Verzeichnis-Einträge besitzen. Damit sind maximal 262 144 Einträge im gesamten Directory möglich. (Man hat damit leben können :-) )

FAT32-Dateisystem (#3.1.2)

Neben FAT16 bietet Windows 98 (95 ab Version b) auch FAT32 als neues Dateisystem an.

Bis zu 2 Terabyte unter FAT32

Diese Verbesserung wird durch die Vergrößerung des Wertebereichs für die Speicheradressen der Cluster auf 32-Bit realisiert.
Unter FAT32 sind max. 268.435.465 Cluster und damit eine max. Laufwerksgröße von 2-TB möglich.

Wie auch bei FAT16/VFAT hängt die Größe eines Clusters von der Laufwerksgröße ab.

Größe des Laufwerks Größe des Clusters
bis 8 GByte 4 096 Byte = 8 Sektoren
8 bis 16 GByte '8 192 Byte = 16 Sektor'en
16 bis 32 GByte 16 384 Byte = 32 Sektoren
ab 32 GByte 32 768 Byte = 64 Sektor

Mussten bisher bei einem 2GB-großen Laufwerk, Cluster von 32-KByte verwendet werden, genügen unter FAT32 Cluster mit einer Größe von 4-KByte. (Das bedeuted eine Platzersparnis von 15%)

NTFS (#3.1.3)

Das Dateisystem NTFS (New Technology File System) wird nur von "Windows NT" und "Windows 2000" unterstützt. Es bietet eine höhere Datensicherheit und mehr Zugriffsrechte. (Besonder für Server werden diese benötigt) (Es gibt leichte Unterschiede zwischen NTFS von "Windows NT 4.0" und "Windows 2000")

Es vereinigt die Eigenschaften, die aus anderen Filesystem (UNIX, Netware, AFS) lange bekannt sind, mit nützlich neuen Fähigkeiten:

  • NTFS ist ein sog. Journalig Dateisystem, was eine bessere Fehlerkorrektur und Datenwiederherstellung nach Abstürzen liefert (Indem es Veränderungen, welche noch nicht am Main-Dateisystem angebracht wurden, beobachtet und ggf. analysiert)
  • Unterstützt Berechtigungen: Sie können im Betriebssystem festlegen, welche Benutzer welche Dateien lesen/verändern/... dürfen
  • Max. Dateigröße liegt bei 2-Terabyte.
  • Unterstützt große Speichermedien, Partitionen und Dateien (18-Millionen TB :D )
  • HOT-Fixing (Erkennung von defekten Festplattensektoren)
  • RAID Unterstützung: RAID0 (Beschleunigung ohne Redundanz), RAID1 (Spiegelung) und RAID5

FDisk (#3.2)

Das Programm fdisk wird verwendet, um:

  • Partitionen zu erstellen
  • Partitionen zu löschen
  • Partitionen anzuzeigen (fdisk /status)

Primäre Partition

Ist jene Partition, auf dem sich das Betriebssystem befindet und von welchem auch gebootet wird.

Erweiterte DOS-Partition

Wird zum bestehenden Primären Partition eine weitere Partition hinzugefügt, spricht man von einer "erweiterten Partition".
Diese Partition stellt einen seperaten Bereich auf der Fesplatte dar, der unter einem eigenen Laufwerkbuchstaben angesprochen wird.

Mehrere Primäre Partitionen (Betriebssysteme)

Wenn man mehrere Betriebssysteme (aka. Primäre Partition) haben möchte ist der Einsatz eines Boot-Managers notwendig. Mit diesem kann man beim Start des Rechners eine bestimmte Festplatte/Primäre Partition auswählen, von der gebootet werden soll.

Logische Laufwerke

Eine normale Partition (lat. Einteilung) einer Festplatte (auch "logisches Laufwerk" genannt) hat seinen eigenen Laufwerksbuchstaben. Heute werden logische Laufwerke als Organisations- und Ordnunghilfen eingesetzt.

Befehle (#4)

Trotz grafischer Oberflächen werden Sie nie ganz darum herum kommen, von Zeit zu Zeit einen DOS-Befehl einzugeben. Auch benötigt man DOS-Befehle zum Erstellen von Batchdateien, die viele ständig wiederkehrende Arbeitsschritte wesentlich vereinfachen.

Ich liste hier nur die Befehle auf, die meiner Ansicht nach wichtig sind.

  • Alle Befehle von Windows NT findet man hier. (Bei jedem Befehl verlinke ich auch auf den entsprechenten Eintrag der Seite)

Befehle, die man wissen sollte

  • Dateien
    • type: Inhalt einer Datei anzeigen
    • copy: Dateien kopieren
    • move: Datei verschieben
    • attrib: Datei-Attribute anzeigen/verändern
    • del: Dateien löschen
    • mkdir: Verzeichniss erstellen
    • rmdir: Verzeichniss löschen
    • tree: Verzeichnissstruktur anzeigen
    • label: Volumebezeichnung ändern/ansehen
  • Shell an sich
    • help: Auflistung aller Systembefehle
    • chdir (cd): Aktuellen Ordner/Laufwerk Wechseln
    • cls: Bildschirmverlauf leeren
    • cmd: Neue CMD-Shell öffnen
    • exit: Shell verlassen
    • prompt: Eingabeaufforderungs-Text der Shell ändern
    • color: Farben der Shell ändern
    • title: Titel der Shell ändern
    • doskey (früher): Frühere Befehlseingaben wieder aufrufen
  • System
    • msinfo32: Informationen des gesamten Systems anzeigen
    • systeminfo: Detailierte Konfigurationsinformationen anzeigen
    • mmc: Startet die Management-Übersicht/Konsole
    • date: Systemdatum anzeigen/verändern
    • path: Legt die PATH-Variable fest / Zeigt diese an
    • schtasks: Regelmäßige Programmstarts anzeigen/bearbeiten
    • set: Umgebungsvariablen anzeigen/setzen
    • diskpart: Festplatten Administration in der Shell
    • shutdown: Lokale/Remote-Computer herunterfahren/neustarten/abmelden
    • |more: Zeigt Daten Seitenweise an

assoc: Dateierweiterung mit Dateitypen verknüpfen

Zeigt die Zuordnung mit den Dateierweiterungen an bzw. ändert diese.

Syntax:

  • ASSOC [.ERW[=[Dateityp]]]

Befehle:

  • assoc Zeigt alle Verknüpfungen an.
  • assoc .[ERW ] Zeigt die Programm-Verknüpfung von .[ERW ] an
  • assoc .[ERW ]= Löscht die Programm-Verknüpfung von .[ERW ]
  • assoc .[ERW ]=[Dateityp ] Ändert die Programm-Verknüpfung von .[ERW ] auf [Dateityp]

Notizen:

  • Dateierweiterungen unterscheiden nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung und sind nicht auf 3 Zeichen beschränkt
  • Es können mehrere Dateierweiterungen auf einen Dateityp zeigen
  • Der Windows-Explorer bietet die Funktion, Datei-Erweiterungen anzeigen zu lassen: [View, Options, File Types]
  • Wenn man eine Dateierweiterungs-Zuordnung mit assoc .[ERW ]= entfernt, muss der Benutzer beim öffnen das gewünschte Programm selbst auswählen. (Bis er den Hacken bei "Immer dieses Programm nutzen" setzt)

Siehe auch:

  • ftype zum anzeigen oder ändern der Zuordnung zwischen einem Dateityp und einem ausführbaren Programm
C:\>assoc .png
.png=pngfile

C:\>assoc .java
.java=IntelliJIdea2018.1

attrib: Datei-Attribute anzeigen/verändern

Zeigt Dateiattribute an oder ändert diese.

Syntax: (Wildcards (? and *) im Pfadnamen sind erlaubt, auch um eine Gruppe von Dateien (Ordner sind ausgeschlossen) auf einmal zu ändern)

  • ATTRIB [+attribute1 | -attribute1 [+attribute2 | -attribute2] [...]] [Laufwerk:][Pfad][Dateiname] [/S [/D]] [/L]

Siehe https://docs.microsoft.com/en-us/windows/desktop/fileio/file-attribute-constants für eine Liste aller Dateiattribute

Datei-Attribute
Kürzel Eigenschaft Beschreibung
r Read-Only (Schreibgeschützt) Hat keine Wirkung für Ordner (Siehe Microsofts Eintrag zum Thema "Schreibgeschützt- und System-Attribut für Ordner")
a Archive (Archiv) Wird verwendet, neu angelegte oder veränderte Dateien zu kennzeichnen. (Siehe Wikipedia-Eintrag zum "Archivbit")
s System (System-Datei) Eine Datei oder ein Verzeichnis, welches vom Betriebssystem genutzt wird.
h Hidden (Versteckte Datei) Die Datei/Der Ordner wird nicht in der normalen Verzeichnisliste angezeigt.
colspan="3"!Weitere, eher selten genutzte
o "Offline" Die Daten einer Datei sind nicht sofort verfügbar. Dieses Attribut gibt an, dass die Dateidaten physisch in den Offline-Speicher verschoben werden. Dieses Attribut wird von "Remote Storage" verwendet, der hierarchischen Speicherverwaltungssoftware.
i "Datei ohne indizierten Inhalt"
x "Keine Scrubbingdatei"
v "Integrität"
p "Angeheftet"
U "Losgelöst"
B "SMR-BLOB"
Keys
Keys Eigenschaft
+[Kürzel] Legt ein Attribut fest
-[Kürzel] Löscht ein Attribut
/S Verarbeitet entsprechende Dateien im aktuellen Ordner und allen Unterordnern
/D Verarbeitet auch Ordner
/L Verarbeitet die Attribute der symbolischen Links anstelle des eigentlichen Ziels des symbolischen Links
C:\TEST>attrib TestDatei.txt
A                    C:\TEST\TestDatei.txt

C:\TEST>REM Datei "TestDatei.txt" schreibgeschützt (read-only) machen
C:\TEST>attrib +r TestDatei.txt

C:\TEST>attrib TestDatei.txt
A    R               C:\TEST\TestDatei.txt

C:\TEST>echo "Hallo" > TestDatei.txt
Zugriff verweigert

C:\TEST>REM Datei "TestDatei.txt" wieder beschreibbar machen
C:\TEST>attrib -r TestDatei.txt

C:\TEST>echo "Hallo" > TestDatei.txt

icacls Nutzer-Berechtigungen

Nutzt lieber die Grafische Oberfläche. (Befehl sehr komplex)

chdir (cd): Laufwerk/Ordner Wechseln

Wechselt das Verzeichnis oder zeigt dessen Namen an.

Befehle:

  • cd.. Wechselt in das übergeordnete Verzeichnis
  • cd\ Wechselt in das Hauptverzeichnis des derzeitigen Laufwerks
  • CD [/D] [Laufwerk:][Pfad] Wechselt in den angegebenen Ordner. /D um auch das Laufwerk zu wechseln.

Beispiele:

  • cd /D C: Wechselt in das Hauptverzeichnis von C:
  • cd Baum Wechselt in den Ordner namens "Baum" des derzeitigen Verzeichnisses

chkdsk: Laufwerk nach Korruptionen prüfen/diese reparieren

Syntax:

  • chkdsk [Volume:][[Pfad]Dateiname] [/F] [/V] [/R] [/X] [/I] [/C] [/L[:Größe]] [/B] [/scan] [/spotfix]
Keys
Keys Eigenschaft
[Volume:][[Pfad]Dateiname] Pfad, in welchem nach Fragmentationen gesucht werden soll (nur bei FAT)
/F (Fix) Automatisch Fehler beheben (Keine Dateien dürfen offen sein!)
/V (Verbose) FAT/FAT32: Zeigt den vollständigen Pfadnamen jeder Datei auf dem Datenträger an.
NTFS: Zeigt Bereinigungsnachrichten an, falls vorhanden.
/R Sucht beschädigte Sektoren und stellt lesbare Informationen wieder her (bedingt /F, wenn /scan nicht angegeben wird)
/L[:Größe ] Nur NTFS: Ändert die Größe der Protokolldatei in die angegebene Anzahl von KB. Fehlt die [:Größe]-Angabe, wird die aktuelle Größe angezeigt.
/X (Force) Erzwingt /F, indem das Volume zuerst aufgehoben wird (Und somit alle offenen File-Handles geschlossen werden)
/I Nur NTFS: Führt eine gelockerte Überprüfung der Indexeinträge aus.
/C Nur NTFS: Ordner-Korruptionen überspringen
/scan Nur NTFS: Startet einen Online-Check des Volumes
/forceofflinefix Nur NTFS: In Verbindung mit /scan umgeht die Online-Reperatur. Alle gefundenen Fehler werden in die Warteschlange der Offline-Reperatur eingereiht, und durch chkdsk /spotfix behandelt.
/perf Nur NTFS: In Verbindung mit /scan verwendet der Befehl mehr Systemresourcen für eine schnellere Ausführung.
/spotfix Nur NTFS: Repariert Beschädigungen auf dem Volume.
/sdcleanup Nur NTFS: In Verbindung mit /F führt es eine Garbage-Collection für nicht benötigte Sicherheitsbeschreibungsdaten aus.
/offlinescanandfix Führt eine Offlineüberprüfung und Reperatur des Volumes aus.
/freeorphanedchains Nur FAT/FAT32/exFAT: Gibt verwaiste Clusterketten frei, anstatt ihren Inhalt wiederherzustellen
/markclean Nur FAT/FAT32/exFAT: Markiert das Volume als Fehelerfrei, wenn keine Beschädigungen erkannt wurden, selbst wenn /F nicht angegeben wurde

"The file system structure on the disk is corrupt and unusable"
Falls eine Festplatte korruptiert ist, sollte man die Diagnose-Software des Herstellers herunterladen und starten:
Toshiba | Hitachi/IBM | Seagate/Maxtor/Freeagent | Western digital

C:\>chkdsk
Der Typ des Dateisystems ist NTFS.

WARNUNG! Der Parameter /F wurde nicht angegeben.
CHKDSK wird im schreibgeschützten Modus ausgeführt.

Phase 1: Die Basisdatei-Systemstruktur wird untersucht...
  115968 Datensätze verarbeitet.
Dateiüberprüfung beendet.
  4599 große Datensätze verarbeitet.
  0 ungültige Datensätze verarbeitet.

Phase 2: Die Dateinamenverknüpfung wird untersucht...
  136 Analysedatensätze verarbeitet.
  169434 Indexeinträge verarbeitet.
Indexüberprüfung beendet.
  0 nicht indizierte Dateien überprüft.
  0 nicht indizierte Dateien wiederhergestellt.
  136 Analysedatensätze verarbeitet.

Phase 3: Sicherheitsbeschreibungen werden untersucht...
Überprüfung der Sicherheitsbeschreibungen beendet.
  26734 Datendateien verarbeitet.
CHKDSK überprüft USN-Journal...
  25371272 USN-Bytes verarbeitet.
Die Überprüfung von USN-Journal ist abgeschlossen.

Dateisystem wurde überprüft, keine Probleme festgestellt.
Keine weiteren Aktionen erforderlich.

  51864575 KB Speicherplatz auf dem Datenträger insgesamt
  14514428 KB in 84464 Dateien
     69260 KB in 26735 Indizes
         0 KB in fehlerhaften Sektoren
    211727 KB vom System benutzt
     65536 KB von der Protokolldatei belegt
  37069160 KB auf dem Datenträger verfügbar

      4096 Bytes in jeder Zuordnungseinheit
  12966143 Zuordnungseinheiten auf dem Datenträger insgesamt
   9267290 Zuordnungseinheiten auf dem Datenträger verfügbar

C:\>

chkntfs: chkdsk beim Starten ausführen

Zeigt die Überprüfung des Laufwerks beim Start an bzw. verändert sie.

Befehle:

  • chkntfs Volume
  • chkntfs /C Laufwerk: Check - Scheduled chkdsk beim nächsten Bootvorgang
  • chkntfs /X Laufwerk: Exlude - Das Laufwerk vom automatischem Check entfernen
  • chkntfs /T[:Zeit] Delay vom Start der autochk.exe hinzufügen
  • chkntfs /D Auf den Standard-Wert zurücksetzen: Alle Festplatten werden beim starten gecheckt (Entfernt den Effekt der /X-Option)

cipher: Dateien und Ordner Ver/Entschlüsseln

Zeigt die Verschlüsselung von Verzeichnissen [Dateien] auf NTFS-Partitionen an oder ändert sie.
ACHTUNG! Benutze diesen Befehl nur, wenn du weisst was du mit ihm anstellst!

Syntax:

  • CIPHER [{/e | /d}] [/s:Folder] [options] [{PathName [...]]
Keys
Keys Eigenschaft
/d Ordner verschlüsseln (Dateien, welche in Zukunft hinzugefügt werden, werden auch verschlüsselt)
/e Ordner entschlüsseln (Dateien, welche in Zukunft hinzugefügt werden, werden auch entschlüsselt)
/s:[Folder] Führt die Aktion mit den [Folder] und allen Sub-Folder an
/i Fehler ignorieren und trotzdem weitermachen
/f Force- Auch bereits verschlüsselte Dateien nochmals verschlüsseln
/q Quiet - Nur wichtige Informationen anzeigen
/h Dateien mit Versteckten oder System-Daten auch anzeigen
/k Neuen Datei-Verschlüsselung-Key erstellen
... und noch viele weitere Optionen, Hilfe-Seite durch cipher /? erreichbar.
  • cipher C:\ Zeigt alle verschlüsselten Dateien im C:\ Ordner an.
  • cipher /e /s:C:\reports Den C:\reports-Ordner mit allen Unter-Ordnern entschlüsseln.
  • Cipher kann keine Dateien verschlüsseln die als "Read-Only" markiert sind.
  • Cipher akzeptiert mehrere Ordner-Namen und Wildcards

cls: Bildschirmverlauf leeren

cmd: Neue CMD-Shell öffnen

Startet eine neue Instanz des Windows Befehlsinterpreters.

Syntax:

  • CMD [/A | /U] [/Q] [/D] [/E:ON | /E:OFF] [/F:ON | /F:OFF] [/V:ON | /V:OFF] [ [/S] [/C | /K] Zeichenfolge]

Befehle:

  • cmd [Zeichensatz] [Options]
  • cmd [Zeichensatz] [Options] [/C Befehl]
    Führt den Befehl im neuen Befehlsinterpreter aus und terminiert diesen
  • cmd [Zeichensatz] [Options] [/K Befehl]
    Führt den Befehl im neuen Befehlsinterpreter aus
Keys
Keys Eigenschaft
/A Ausgabe interner Befehle in eine Pipe oder Datei im ANSI-Format.
/U Ausgabe interner Befehle in eine Pipe oder Datei im UNICODE-Format.
/Q Schaltet die Befehlsanzeige aus. (Wie @echo off)
/D Deaktiviert die Ausführung von AutoRun-Befehlen von der Registrierung.
/C Führt den Befehl in der Zeichenfolge aus und endet dann.
/K Führt den Befehl in der Zeichenfolge aus und endet dann nicht.
/T:fg Legt die Hinter- bzw. Vordergrundfarben fest (siehe auch color /?).

Für in-Detail Informationen der Parameter (E, F, V, T) bietet die 3/4-Seitige Hilfe help cmd mehr Informationen.


color: Farben ändern

Ändert die Farben der Shell für die aktuelle Sitzung.

Befehle:

  • color [Hintergrund-Farbe][Text-Farbe]

Mögliche Farbwerte (sozusagen im Hexadezimal-Bereich):

0 = Schwarz   8 = Grau
1 = Blau      9 = Hellblau
2 = Grün      A = Hellgrün
3 = Türkis    B = Helltürkis
4 = Rot       C = Hellrot
5 = Lila      D = Helllila
6 = Gelb      E = Hellgelb
7 = Hellgrau  F = Weiß

Ich nutze meistens "color 02" (Grün auf Schwarz).
Tipp: Um die Farbe für immer zu verändern, muss man die Farben wie folgt ändern:

  • Beim Shell-Fenster auf das Icon in der Fensterleiste klicken
  • [Eigenschaften] -> Tab [Farben] -> "Deine Einstellungen vornehmen" -> [OK]


comp: Dateien vergleichen

Vergleicht den Inhalt von zwei Dateien oder Dateisätzen. Syntax (Wildcards im Dateipfad sind erlaubt, um mehrere Datensätze zu vergleichen):

  • COMP [Dateipfad1] [Dateipfad2] [/D] [/A] [/L] [/N=number] [/C] [/OFF[LINE]] [/M]
Keys
Keys Eigenschaft
2] Gibt den Speicherort und Namen der ersten/zweiten zu vergleichenden Datei(en) an.
/D Zeigt Unterschiede im Dezimal-Format an. (Standard)
/A Zeigt Unterschiede in ASCII-Charakteren an.
/L Zeigt Zeilennummern für Unterschiede an.
/N=number Vergleicht nur die erste angegebene Anzahl von Zeilen in jeder Datei.
/C Ignoriert beim Dateivergleich die Groß-/Kleinschreibung von ASCII-Buchstaben.
/OFF[LINE] Überspringt keine Dateien, deren Offlineattribut festgelegt ist.
/M Es werden keine weiteren Dateien für den Vergleich angefordert.

Hinweis:

  • Ohne Parameter fragt der Befehl den Nutzer interaktiv nach den 2 Dateinamen und den gewünschten Optionen ab:

</syntaxhighlight> C:\Users\Pixel>comp Name der ersten zu vergleichenden Datei: [...] Name der zweiten zu vergleichenden Datei: [...] Option: [...] Option:

[...Ausgabe des Befehls...]

Weitere Dateien vergleichen (J/N) ? [...]

<syntaxhighlight lang="bat">
REM 2 Dateien erstellen, einmal mit Inhalt "Hallo" und einmal mit "HALLO"
C:\Test>echo "Hallo" > Test1.txt

C:\Test>echo "HALLo" > Test2.txt

REM 2 Dateien vergleichen und Unterschied in Dezimal-Form ausgeben
C:\Test>comp Test1.txt Test2.txt
Vergleichen von Test1.txt und Test2.txt...
Unterschied festgestellt bei OFFSET 2
Datei1 = 61
Datei2 = 41
Unterschied festgestellt bei OFFSET 3
Datei1 = 6C
Datei2 = 4C
Unterschied festgestellt bei OFFSET 4
Datei1 = 6C
Datei2 = 4C
Weitere Dateien vergleichen (J/N) ? N

REM 2 Dateien vergleichen und Unterschied in ASCII-Form [/A ] mit Zeilenangabe [/L ] ausgeben
C:\Test>comp Test1.txt Test2.txt /A /L
Vergleichen von Test1.txt und Test2.txt...
Unterschied festgestellt bei ZEILE 1
Datei1 = a
Datei2 = A
Unterschied festgestellt bei ZEILE 1
Datei1 = l
Datei2 = L
Unterschied festgestellt bei ZEILE 1
Datei1 = l
Datei2 = L
Weitere Dateien vergleichen (J/N) ? N

REM 2 Dateien vergleichen und Unterschied in ASCII-Form [/A ] mit Zeilenangabe [/L ] und ohne Groß/Kleinschreibungs-Check [/C ] ausgeben
C:\Test>comp Test1.txt Test2.txt /A /L /C
Vergleichen von Test1.txt und Test2.txt...
Dateien sind identisch

Weitere Dateien vergleichen (J/N) ? N

C:\Test>

copy: Dateien kopieren

Kopiert eine oder mehrere Dateien an eine andere Position.

Syntax:

COPY [/D] [/V] [/N] [/Y | /-Y] [/Z] [/L] 
     [/A | /B] Quelle [/A | /B] [+ Quelle [/A | /B] [+ ...]]
     [Ziel [/A | /B]]

Beispiel:

  • COPY "C:\my work\*.doc" kopiert alle .doc-Dateien, die sich Im Ordner C:\my work\ befinden, in den derzeitigen Ordner
  • COPY "C:\my work\*.txt" "D:\New docs\combined.txt" kombiniert alle .txt im Ordner C:\my work\ in eine einzigste Datei unter D:\New docs\combined.txt (Eigentlich nur nutzvoll bei Text-Dateien)
Keys
Keys Eigenschaft
Quelle Bezeichnet die zu kopierende(n) Datei(en).
Ziel Bezeichnet das Verzeichnis und/oder Dateinamen der neuen Datei(en).
/A Weist auf eine ASCII-Textdatei hin. (Standard)
/B Weist auf eine Binärdatei hin. (Kopiert erweiterte Charaktere)
/D Zieldatei kann entschlüsselt erstellt werden.
/V Überprüft, ob die Dateien richtig geschrieben wurden.
/N Verwendet den Kurznamen (falls vorhanden), beim Kopieren einer Datei mit einem Nicht-8Punkt3-Namen.. (Hilfreich beim kopieren auf ältere Dateisystem (NTFS -> VFAT))
/L Wenn die Quelle eine symbolische Verknüpfung ist, wird nur die Verknüpfung, zum Ziel kopiert. (Anstelle der eigentlichen Datei)
/Y Unterdrückt die Bestätigungsaufforderung beim Überschreiben vorhandener Zieldateien.
/-Y Fordert beim Überschreiben vorhandener Zieldateien zum Bestätigen auf.
/Z Wenn der Kopier-Vorgang unterbrochen wurde, versucht es diesen zu wiederholen. (Nützlich bei langsamen Netzwerk-Übertragungen)

Siehe auch:

  • xcopy: Erweiterter copy Befehl mit mehr Optionen.

date: Systemdatum anzeigen/verändern

Ändert das eingestellte Datum oder zeigt es an.

Befehle:

  • DATE /T um das derzeitige System-Datum anzuzeigen
  • DATE um das derzeitige System-Datum zu setzen

Hinweis: Die Anzeige unterscheidet sich je nach Land/Sprache.

defrag: Festplatte Defragmentieren

Optimiert und defragmentiert Dateien auf lokalen Volumes zur Verbesserung der Systemleistung.

Syntax:

  • DEFRAG <volume> [-a] [-f] [-v] [-?]
  • DEFRAG <Volumes> | /C | /E <Volumes> [<Aufgabe(n)>] [/H] [/M [n] | [/U] [/V]] [/I n]
    • Aufgaben: /A oder [/D] [/K] [/L] oder /O oder /X
Aufgaben-Keys
Keys Eigenschaft
Volumes Festplatten-Buchstaben oder Mountpoint
/A Nur analysieren
/D Führt eine herkömmliche Defragmentierung aus (Standardeinstellung).
/K Führt eine Bereichskonsolidierung auf den angegebenen Volumes aus.
/L Führt eine erneute Optimierung auf den angegebenen Volumes aus.
/O Führt die ordnungsgemäße Optimierung für jeden Medientyp aus.
/X Führt die Konsolidierung des freien Speicherplatzes auf den angegebenen Volumes aus.
Keys
Keys Eigenschaft
/C Führt den Vorgang auf allen Volumes aus.
/E <Volumes> Führt den Vorgang auf allen Volumes mit Ausnahme der angegebenen Volumes aus.
/H Führt den Vorgang mit normaler Priorität aus (Standard ist niedrige Priorität).
/M [n] Führt den Vorgang auf jedem Volume parallel im Hintergrund aus.
Die Speicherebenen werden von maximal n Threads gleichzeitig optimiert.
/U [/V] Gibt den Fortschritt des Vorgangs auf dem Bildschirm aus.
/v (verbose) für eine ausführliche Ausgabe der Fragmentierungsstatistiken.
/I n Die Ebenenoptimierung wird auf jedem Volume maximal n Sekunden ausgeführt.
C:\Windows\system32>defrag /C
Microsoft-Laufwerksoptimierung
Copyright (c) Microsoft Corp.

"Defragmentierung" wird für "System-reserviert" aufgerufen...

        Konsolidierung des freien Speicherplatzes:  100 % abgeschlossen.

Der Vorgang wurde abgeschlossen.

Post Defragmentation Report:

        Volumeinformationen:
                Volumegröße                 = 548,99 MB
                Freier Speicherplatz        = 112,53 MB
                Fragmentierter Speicherplatz insgesamt      = 0%
                Größter freier Speicherplatz     = 43,79 MB

        Hinweis: Dateifragmente, die größer als 64 MB sind, sind nicht in den Fragmentierungsstatistiken enthalten.

"Defragmentierung" wird für "(C:)" aufgerufen...


Vor der Optimierung ausgeführter Bericht:

        Volumeinformationen:
                Volumegröße                 = 43,60 GB
                Freier Speicherplatz        = 30,30 GB
                Fragmentierter Speicherplatz insgesamt      = 12%
                Größter freier Speicherplatz     = 29,78 GB

        Hinweis: Dateifragmente, die größer als 64 MB sind, sind nicht in den Fragmentierungsstatistiken enthalten.

Der Vorgang wurde abgeschlossen.

Post Defragmentation Report:

        Volumeinformationen:
                Volumegröße                 = 43,60 GB
                Freier Speicherplatz        = 30,30 GB
                Fragmentierter Speicherplatz insgesamt      = 1%
                Größter freier Speicherplatz     = 28,46 GB

        Hinweis: Dateifragmente, die größer als 64 MB sind, sind nicht in den Fragmentierungsstatistiken enthalten.

C:\Windows\system32>


del: Dateien löschen

Löscht eine oder mehrere Dateien.

Syntax:

  • DEL [/P] [/F] [/S] [/Q] [/A[[:]Attribute]] Namen
Keys
Keys Eigenschaft
Namen Gibt eine Liste von Dateien oder Verzeichnissen an.
  • Platzhalter können verwendet werden, um mehrere Dateien zu löschen.
  • Wird ein Verzeichnis angegeben, werden alle Dateienin diesem Verzeichnis gelöscht.
/P Fordert Sie vor dem Löschen jeder Datei zur Bestätigung auf.
/F Erzwingt das Löschen schreibgeschützter Dateien.
/S Löscht alle Dateien in allen Unterverzeichnissen.
/Q Keine Rückfrage bei Verwendung globaler Platzhalter.
/A Wählt die zu löschenden Dateien nach dem Attribut aus.

Beispiel:

  • DEL /a:R * Alle Dateien mit dem "Read-Only" Attribut löschen
  • DEL A* Alle Dateien, dessen Namen mit "A" anfangen, löschen

Hinweise: Das Löschen über die Befehlszeile ist erheblich schneller als mit Windows Explorer, oft Sekunden statt Minuten, da keine Berechnung der Dateigröße stattfindet, und die gelöschten Dateien nicht in den Papierkorb zwischengespeichert werden.

  • Das bedeutet, dass es keine Möglichkeit gibt, ein anderes Rückgängigmachen als das Wiederherstellen einer Sicherung durchzuführen.

Wenn man den Befehl rem /S auf einen Ordner anwendet, bleibt der Ordner an sich erhalten. Um den Ordner auch zu löschen, gibt es den Befehl rd /S (Remove Directory )

deltree: Dateien und Unterverzeichnisse löschen

Nur bei ganz alten Versionen von Windows (Windows 95 und darunter) aufzufinden.
Heute macht del /S so ziemlich das gleiche.

Hier eine kleine .bat-Datei, die den Befehl nachahmt:

:: DelTree.cmd
:: Delete a folder plus all files and subfolders
@Echo Off
Set _folder=%1
if [%_folder%]==[] goto:eof

PUSHD %_folder%
:: abort if this fails
If %errorlevel% NEQ 0 goto:eof

Del /f /q /s *.* >NUL
CD \
RD /s /q %_folder%
:: repeat because RD is sometimes buggy 
if exist %_folder% RD /s /q %_folder%
Popd
:: DelEmpty.cmd
:: Remove all empty folders and subfolders
@Echo off
Set _folder="%~dp0"

PUSHD %_folder%
:: abort if this fails
If %errorlevel% NEQ 0 goto:eof

Echo remove empty folders from %_folder% ?
pause
For /f "delims=" %%d in ('dir /s /b /ad %_folder% ^| sort /r') do RD "%%d" 2>nul

diskpart: Festplatten Administration in der Shell

Nutzt lieber die Grafische Oberfläche. (Befehl sehr komplex)

doskey (früher): Frühere Befehlseingaben wieder aufrufen

Um vorher aufgerufene Befehle wieder aufzurufen/bearbeiten (Mit den Pfeiltasten). DOSKEY-Macros können durch keine BATCH-Datei ausgeführt/genutzt werden.

exit: Shell verlassen

Beendet den Befehlsinterpreter CMD.EXE oder die aktuelle Batchdatei.

Syntax:

  • EXIT [[/B] [exitCode]]
Keys
Keys Eigenschaft
/B (Falls in einem BATCH-Skript) Verlässt nur das derzeitige BATCH-Skript, anstatt der eigentlichen CMD.exe
exitCode Gibt die Zahl an, die an %ERRORLEVEL% übergeben wird, wenn die Option /B angegeben wurde.

expand: Komprimierte Dateien entpacken

Syntax:

  • EXPAND [-R] Quelle Ziel
  • EXPAND -R Quelle [Ziel]
  • EXPAND -I Quelle [Ziel]
  • EXPAND -D Quelle.cab [-F:Dateien]
  • EXPAND Quelle.cab -F:Dateien Ziel
Keys
Keys Eigenschaft
Quelle Gibt die Quelldatei an.
  • Es können Platzhalter verwendet werden.
-F:Dateien Namen der Dateien, die von der .CAB-Datei expandiert werden sollen.
Ziel Ziel kann ein Verzeichnis sein.
  • Falls die Quelle mehrere Dateien umfasst und "-R" nicht angegeben ist, muss die Quelle ein Verzeichnis sein.
/R Entpackte Dateien umbenennen
/I Entpackte Dateien umbenennen, Ordner-Struktur nicht beachten
/D Liste an Dateien der Quell-Datei anzeigen

find: Dateien nach einer Zeichenfolge durchsuchen

Sucht in einer oder mehreren Dateien nach einer Zeichenfolge.

Syntax:

  • FIND [/V] [/C] [/N] [/I] [/OFF[LINE]]"Zeichenfolge" [[Laufwerk:][Pfad]Dateiname[ ...]]
Keys
Keys Eigenschaft
[Laufwerk:][Pfad]Dateiname Zu durchsuchende Datei(en)
"Zeichenfolge" Der zu findende Text (Muss in Quotationen (") sein)
/V Zeigt alle Zeilen an, die die Zeichenfolge NICHT enthalten.
/C Zeigt nur die Anzahl der die Zeichenfolge enthaltenden Zeilen an.
/N Zeigt die Zeilen mit ihren Zeilennummern an.
/I Ignoriert Groß-/Kleinschreibung bei der Suche.
/OFF[LINE] Überspringt keine Offlinedateien

Beispiele:

  • FOR %G IN (*.txt) do (find /n /i "SearchWord" "%G") Ordner nach .txt-Dateien durchsuchen, welche das Wort "SearchWord" besitzten (+ Groß/Kleinschreibung nicht beachten)

findstr: Dateien mit RegEx-Inhalt suchen

TODO

format: Datenträger für Windows-Nutzung formatieren

TODO

ftype: Datei-Typen mit ausführbaren Programm verknüpfen

TODO

help: Auflistung aller Systembefehle

Zeigt Hilfeinformationen zu Windows-Befehlen an.

Syntax:

  • HELP [Befehl]

hostname: Hostname des Computers anzeigen

label: Volumebezeichnung ändern/ansehen

Erstellt, ändert oder löscht die Bezeichnung eines Volumes.

Syntax:

  • LABEL [Laufwerk:][Bezeichnung]
  • LABEL [/MP] [Volume] [Bezeichnung]
Keys
Keys Eigenschaft
Laufwerk: Gibt den Laufwerkbuchstaben eines Laufwerks an.
Bezeichnung Gibt die Bezeichnung des Volumes an.
/MP Gibt an, dass das Volume als Bereitstellungs-punkt oder Volumename behandelt werden soll.
Volume Gibt den Laufwerkbuchstaben (gefolgt von einem Doppel-punkt), den Bereitstellungspunkt oder den Volumenamen an.
  • Wenn der Volumenamen angegeben ist, ist die Option /MP überflüssig.

mkdir: Ordner erstellen

Erstellt ein Verzeichniss, rekursiv.

Syntax:

  • MKDIR [Laufwerk:]Pfad [...]

mmc: Startet die Windows Management-Konsole

mklink: Erstellt feste/symbolische Verknüpfungen

Syntax:

  • MKLINK [[/D] | [/H] | [/J]] Verknüpfung Ziel
Keys
Keys Eigenschaft
Verknüpfung Gibt den Namen für die symbolischen Verknüpfung an.
Ziel Gibt den Pfad (relativ oder absolut) an, auf den die neue Verknüpfung verweist.
/D (Directory) Erstellt eine symbolische Verknüpfung für ein Verzeichis.
  • Standardmäßig wird eine symbolische Verknüpfung für eine Datei erstellt.
/H (Hard) Erstellt eine feste Verknüpfung anstelle einer symbolischen Verknüpfung.
/J Erstellt eine Verzeichnisverbindung.

|more: Zeigt Daten Seitenweise an

TODO

Syntax:

  • MORE [/E [/C] [/P] [/S] [/Tn] [+n]] < [Laufwerk:][Pfad]Dateiname
  • Befehl | MORE [/E [/C] [/P] [/S] [/Tn] [+n]]
  • MORE /E [/C] [/P] [/S] [/Tn] [+n] [Dateien]
Keys
Keys Eigenschaft
Befehl Ein Befehl, dessen Ausgabe angezeigt werden soll.
/E Aktiviert die erweiterten Features.
/C Löscht den Bildschirm, bevor eine Seite angezeigt wird.
/P Führt Seitenvorschubzeichen aus.
/S Fasst mehrere leere Zeilen zu einer Zeile zusammen.
/Tn Ersetzt Tabulatorzeichen durch n Leerzeichen (Standard 8).
  • Die Optionen können in der Umgebungsvariablen %MORE% angegeben werden.
+n Beginnt mit der Anzeige der ersten Datei in Zeile n.
Dateien Gibt eine Liste (getrennt durch Leerzeichen) mit anzuzeigenden Dateien an.

Wenn die erweiterten Features aktiviert sind, können die folgenden Befehle an der Eingabeaufforderung "--Fortsetzung--" eingegeben werden:

Steuerungen
Eingabe Eigenschaft
P <n> Zeigt die nächsten n Zeilen an.
S <n> Überspringt die nächsten n Zeilen.
F Zeigt die nächste Datei an.
Q Beendet die Ausgabe.
= Zeigt die Zeilennummer an.
? Zeigt die Hilfezeile an.
<LEERTASTE> Zeigt die nächste Seite an.
<EINGABETASTE> Zeigt die nächste Zeile an.

move: Datei verschieben

TODO

msinfo32: Informationen des gesamten Systems anzeigen

path: Legt die PATH-Variable fest / Zeigt diese an

Die %PATH%-Variable legt den Suchpfad für ausführbare Dateien fest oder zeigt diesen an.


Befehle:

  • PATH [[Laufwerk:]Pfad[;...][;%PATH%]] Setzt den Inhalt der PATH-Variable
    • Um dem aktuellen PATH-Variable einen Pfad hinzuzufügen, kann man den derzeitigen Inhalt %PATH% in den neuen Inhalt miteinbinden.: path %PATH%;[DeinNeuerPfad]
  • PATH ; löscht den Inhalt der PATH-Variable
  • PATH zeigt den aktuellen Inhalt der PATH-Variable an

Hinweis: Änderungen mithilfe des PATH [Pfad]-Befehls sind nicht permanent und nur für die derzeitige CMD wirkend.
Die PATH-Variable kann unter

  • Control Panel, System, Environment, System Variables
  • Control Panel, System, Environment, User Variables

permanent geändert werden.

Die PATH-Variable gibt es jeweils für jeden Benutzer und einmal für das System.
Diese beiden werden zusammengefügt, um die PATH-Variable des derzeit eingeloggten Nutzers zu bestimmen.

print: Textdatei an Drucker senden

Druckt eine Textdatei.

Syntax:

  • PRINT [/D:Gerät] [[Laufwerk:][Pfad]Dateiname[...]]
Keys
Keys Eigenschaft
/D:Gerät Gerät, auf dem gedruckt werden soll. Entweder:
  • Ein lokaler-Drucker (LPTx, COMx ) oder ein
  • Netzwerk-Drucker anhand seines Share-namens (\\servername\print_share)
[[Laufwerk:][Pfad]Dateiname[...]] Dateien, die an den Drucker gesendet werden sollen

prompt: Eingabeaufforderungs-Text verändern

Ändert die Eingabeaufforderung (cmd.exe).

Befehle:

  • PROMPT stellt die Standard-Prompt ($P$G) wieder her
  • PROMPT [Text ] setzt den Eingabeaufforderungs-Text auf [Text ]
    • Sie kann aus normalen Zeichen und folgenden Sonderzeichen bestehen:
Einsetzbare Platzhalter
Platzhalter angezeiget Text
$A & (kaufmännisches Und)
$B (senkrechter Strich)
$C ( (öffnende Klammer)
$D aktuelles Datum
$E Escapezeichen (ASCII-Code 27)
$F ) (schließende Klammer)
$G > (Größer-als-Zeichen)
$H Rückschritt (löscht das vorangehende Zeichen)
$L < (Kleiner-als-Zeichen)
$N aktuelles Laufwerk
$P aktuelles Laufwerk und Pfad
$Q = (Gleichheitszeichen)
$S (Leerzeichen)
$T aktuelle Zeit
$V Windows-Versionsnummer
$_ Wagenrücklauf und Zeilenvorschub
$$ $ (Dollarzeichen)


Hinweis:
Der Befehl prompt [Text ] ist eigentlich nur ein Alias für SET PROMPT=[Text ].

rmdir: Verzeichniss löschen

Ähnlich wie rm, ausser dass es den Ordner selbst auch löscht.

Syntax:

  • RMDIR [/S] [/Q] [Laufwerk:]Pfad
Keys
Keys Eigenschaft
/S Löscht alle Verzeichnisse und Dateien im angegebenen Verzeichnis zusätzlich zu dem Verzeichnis selbst.
  • Wird verwendet, um ganze Verzeichnisbäume zu löschen.
/Q (Quiet) Keine Nachfrage, ob die Verzeichnisbäume mit /S entfernt werden sollen.

recover: Lesbare Informationen wiederherstellen

Stellt lesbare Daten von einem beschädigten Datenträger wieder her.

Syntax:

  • RECOVER [Laufwerk:][Pfad]Dateiname

Siehe auch:

  • chkdsk zum checken un reparieren von Laufwerken

rename: Dateiname(n) ändern

Syntax:

  • RENAME [Laufwerk:][Pfad]Dateiname1 Dateiname2

replace: Ersetzt Dateien.

Syntax:

  • REPLACE [Laufwerk1:][Pfad1]Dateiname [Laufwerk2:][Pfad2] [/A] [/P] [/R] [/W]
  • REPLACE [Laufwerk1:][Pfad1]Dateiname [Laufwerk2:][Pfad2] [/P] [/R] [/S] [/W][/U]
Keys
Keys Eigenschaft
[Laufwerk1:][Pfad1]Dateiname Die Quelldatei(en)
[Laufwerk2:][Pfad2] Das Verzeichnis, in dem Dateien ersetzt
/A Fügt neue Dateien dem Zielverzeichnis hinzu.
  • Kann nicht mit den Optionen /S oder /U verwendet werden.
/P Fordert vor dem Ersetzen oder Hinzufügen einer Datei zur Bestätigung auf.
/R Ersetzt sowohl schreibgeschützte als auch ungeschützte Dateien.
/S Ersetzt auch Dateien in Unterverzeichnissen des Zielverzeichnisses.
  • Kann nicht zusammen mit der Option /A verwendet werden.
/W Wartet am Beginn auf das Einlegen einer Diskette.
/U Ersetzt (aktualisiert) nur Dateien, die älter als die Quelldateien sind.
  • Kann nicht zusammen mit der Option /A verwendet werden.

runas: Programme als ein anderer Benutzer starten

Syntax:

RUNAS [ [/noprofile | /profile] [/env] [/savecred | /netonly] ]
        /user:<Benutzername> Programm

RUNAS [ [/noprofile | /profile] [/env] [/savecred] ]
        /smartcard [/user:<Benutzername>] Programm

RUNAS /trustlevel:<Vertrauensstufe> Programm
Keys
Keys Eigenschaft
/noprofile Legt fest, dass das Benutzerprofil nicht geladen werden soll.
  • Führt dazu, dass die Anwendung schneller geladen wird. Dies kann bei einigen Anwendungen zu Fehlern führen.
/profile Legt fest, dass das Benutzerprofil geladen werden soll. (Standard)
  • Kann nicht zusammen mit /netonly aufgerufen werden
/env Verwendet die aktuelle Umgebung anstatt der des Benutzers.
/netonly Falls Anmeldeinformationen nur für den Remotezugriff gültig sind.
/savecred Verwendet die Anmeldeinformationen vom zuvor gespeicherten Benutzer.
  • Kann nicht zusammen mit smartcard augerufen werden.
/smartcard Falls Anmeldeinformationen von einer Smartcard zur Verfügung gestellt werden.
/user <Benutzername> muss in der Form Benutzer@Domäne oder Domäne\Benutzer angegeben werden.
/showtrustlevels Zeigt die Vertrauensstufen an, die als Argumente zu /trustlevel verwendet werden können.
/trustlevel <Stufe> sollte eine der in /showtrustlevels aufgelisteten Stufen sein.
Programm Das Befehlszeilenprogramm, das aufgerufen werden soll.

Beispiel:

  • C:\> Runas /profile /user:DELLPC64\administrator CMD: CMD.exeals Administrator auf dem PC DELLPC64 (im lokalen Netz) ausführen

sc: Hintergrundprozesse anzeigen

TODO

schtasks: Regelmäßige Programmstarts anzeigen/bearbeiten

TODO

set: Umgebungsvariablen anzeigen/setzen

TODO

shutdown: Lokale/Remote-Computer herunterfahren/neustarten/abmelden

TODO

subst: Pfad zu einem Laufwerkbezeichnung zuordnen / Aktuelle anzeigen

TODO

systeminfo: Detailierte Konfigurationsinformationen anzeigen

TODO

taskkill: Tasks Beenden

TODO

tasklist: Tasks anzeigen

TODO

time: Systemzeit anzeigen/festlegen

TODO

title: Titel der Shell ändern

TODO

tree: Verzeichnissstruktur anzeigen

TODO

type: Inhalt einer Datei anzeigen

TODO

ver: Versionsnummer des Betriebssystems anzeigen

TODO

vol: Seriennummer/Volume-Bezeichnung des Datenträgers anzeigen

TODO

xcopy: Erweiterter copy Befehl

TODO

TODO Weiter mit Netzwerk und Batch Befehlen machen